Frankreich – unseren Nachbarn verstehen

Frankreich ist Deutschlands wichtigster Partner in Europa. Aber trotz aller Nähe gibt es immer wieder Auseinandersetzungen und gegenseitiges Unverständnis. Warum hat Frankreich in vielen Bereichen einen anderen Weg eingeschlagen als Deutschland? Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern? Dieses Buch liefert unentbehrliche Grundlagen, erläutert Zusammenhänge und bietet Erklärungen, um unser Nachbarland und seinen schwierigen Wandel zu verstehen.

Diese Länderkunde zeigt die historischen Wurzeln der Nation und des Politikverständnisses in Frankreich auf, die sich auf Regierungssystem, Wahlverhalten und die politische Kultur des Landes auswirken. Die besondere, allumfassende Rolle des Staates in Frankreich schlägt sich auch in der  Wirtschaftsstruktur und ihren Problemen nieder, und sie steht in engem Zusammenhang mit den Schwierigkeiten eines eigenständigen sozialen Dialogs. Das Buch geht auch auf den starken Veränderungsdruck ein, den die europäische Integration und die Globalisierung auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ausüben. Es zeigt die aktuellen sozialen Brennpunkte und Problemfelder auf, aber auch den schwierigen Weg der Erneuerung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Abschließend kommen das Selbstverständnis und die Rolle Frankreichs in Europa und der Weltpolitik sowie die schwierige, aber produktive Partnerschaft mit Deutschland zur Sprache.

So entsteht ein Bild unseres Nachbarlandes, das im Wahljahr 2017 zahlreiche Probleme und innere Widersprüche offenbart, aber auch ein Land voller Dynamik, Ideen und Innovationen ist. Henrik Uterwedde, einer der besten Frankreichkenner mit langjähriger Erfahrung, bietet dem Leser solides Grundlagenwissen und problemorientierte Analyse zugleich. Er erläutert Zusammenhänge und bietet Erklärungen, um unser Nachbarland besser zu verstehen.

Der Autor:
Prof. Dr. Henrik Uterwedde,
zuvor stellvertretender Direktor am Deutsch-Französischen Institut (dfi); bis 2013 Universitäten Stuttgart und Osnabrück, assoziierter Wissenschaftler am dfi, Ludwigsburg

Zielgruppen:
Studierende und Lehrende in Sozialwissenschaften und Politischer Bildung

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